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Willkommen bei
Handcycling Schweiz !
Kluge Taktik und gute Resultate in Rosenau/F UCI-P1
11.00 Uhr der Startschuss am Ostersamstag zum ersten EHC Rennen in Europa. Nur 8 Grad, windig und noch wenige Minuten vor dem Start goss es aus den dunklen Wolken über Rosenau/F. Erstmals wurden die Startfelder in verschiedene Zeitblöcke vor und nach dem Mittag verteilt, weil 188 Athleten aus 19 verschiedenen Nationen eingeschrieben waren. Als Favoriten galten Viele. Zu Beginn der Saison erscheinen oftmals in den Ranglisten neue noch unbekannte Namen.
Ursula Schwaller wurde heute, 15.12.2009 zur Radsportlerin des Jahres
gewählt. Radsportler des Jahres wurde Reto Indergand.
Ursula Schwaller gewann an den UCI-Weltmeisterschaften in Bogogno die Goldmedaillen im Strassenrennen, im Zeitfahren sowie im Team-Relay. Zudem wurde sie sowohl im Strassenrennen als auch im Zeitfahren Schweizermeisterin. Am Berlinmarathon gewann die Düdingerin die Kat. HCFB in 1:18.42. Damit unterbot sie den Marathonweltrekord in Ihrer Kategorie um mehr als 10 Minuten. Die Preisverleihung fand anlässlich der Sixdays im Zürcher Hallenstadion statt. Organisiert wurde sie vom Dachverband Swiss Cycling. www.swisscycling.ch Handbike ist die am stärksten wachsende Disziplin im Behindertensport. An internationalen Wettkämpfen starten bis zu 180 Athleten und Athletinnen. Es werden Geschwindigkeiten zw. 30 und 40km/h gefahren, natürlich nur mit den Armen angetrieben. Die Handbiker gehören also zu den schnellsten Rollstuhlsportlern. An den diesjährigen Weltmeisterschaften gewannen Ursula Schwaller, Heinz Frei, Jean-Marc Berset und Bruno Huber zusammen 5 Goldmedaillen, eine Silberne sowie eine Bronzene. Damit erreichten sie im Nationenranking den 6. Platz. An den CS-Sport-Awards wurde der Handbike-Goldmedaillengewinner Heinz Frei Behindertensportler 2009. Im nächsten Jahr stehen für Ursula Schwaller nebst guten Vorbereitungsresultaten an der neuen Weltcup-Tour und der Verteidigung mindestens einer UCI-Goldmedaille auch die Genferseerundfahrt als erste Frau in ihrer Kategorie sowie die Teilnahme am Swisspower Gigathlon 2010 im Vordergrund.
EHC Rennkalender und neues UCI Paracycling Regulativ online
Im Meeting zwischen EHF Vertretern und der UCI Koordinatorin Chantale Philie in Aigle wurde im November der EHC Rennkalender/Registration endgültig fixiert. Mit Ausnahme des Klassikers in Louny sind alle EHC Veranstaltungen von der UCI als P1 Rennen bestätigt. Louny ist kein UCI Rennen, weil zum gleichen Zeitpunkt der Paracycling Weltcup in Kanada gastiert und eine Überschneidung eines UCI Weltcups mit einem UCI P1 Rennen nicht möglich ist. Für die erste Veranstaltung in Al Ain in den Arabischen Emiraten wird man sich schon in Kürze online anmelden können. Für 2010 wurde das Paracycling Regulativ in einigen Punkten überarbeitet. Die wichtigste Änderung ist die Einführung einer 4. Handbike-Division für alle Kniebiker und die meisten Amputierten. Die Handbike-Divisionen werden nun von H1 bis H4 bezeichnet. Die Helmfarbe der Kniebiker-Division H4 ist Schwarz. In P1 Events können Athleten maximal 15 Punkte holen, auch wenn sie beide Rennen fahren. In jeder EHC Doppelveranstaltung werden für das Einzelzeitfahren und Straßenrennen Punkte für die EHC Gesamtwertung und Preisgelder vergeben, für die UCI Weltrangliste zählt jedoch nur die Kombination aus beiden Rennen.
© Christian Peter
Handbiker für Sportpreise
nominiert
Am 15. Dezember findet im Zürcher Hallenstadion die Wahl des Radsportlers / der Radsportlerin 2009 statt. Dabei wird nicht zwischen Handbiker und Fussgängern unterschieden. Die Weltmeister Heinz Frei und Jean-Marc Berset kämpfen also um denselben Titel wie z.B. der Zeitfahren-Weltmeister Fabian Cancellara. Die Anwärter auf den Titel fahren mit ihrem Rennrad ins Hallenstadion zur Preisverleihung ein. Organisiert wird die Wahl von Swiss Cycling, dem Dachverband der Schweizer Radsportler. Swiss Cycling führt übrigens Paracycling auf seiner Website als eigenen Bereich wie alle anderen. Ein tolles Modell der Integration. Bei den Damen wird Handbike von der Doppelweltmeisterin Ursula Schwaller repräsentiert. Sie kämpft neben Mountainbikerinnen und Kunstradstaffeln um den Titel „Beste Schweizer Radsportlerin 2009“ http://www.swisscycling.ch/de/news/705.html http://www.swisscycling.ch/de/startseite-team.html Ursula Schwaller ist auch für den Freiburger Sportpreis 2009 zusammen mit vier nichtbehinderten Sportlern nominiert. Um an der Abstimmung teilzunehmen kann man sich übers Internet registrieren und munter mitstimmen. (1 Stimme pro 24 Std.) Es gibt attraktive Reisegutscheine zu gewinnen. Medaillenregen fürs Schweizer „Dreamteam“ in Italien Unter hervorragenden Bedingungen fand vom 10.-13.9.2009 die UCI Paracycling WM in Bogogno, Italien statt. Die Schweizer gehörten mit 12 Athleten am Start zu den grossen der insgesamt fast 40 Delegationen. Bei der stimmungsvollen Eröffnungsfeier am Mittwoch Abend, waren die Bewohner Bogognos sprichwörtlich „aus dem Häuschen“. Nach dem Marsch der Nationen durch fahnengeschmückte Gassen und der Begrüssung durch das UCI, wurde das Programm durch eine tolle Darbietung des Twirling Teams S. Christina abgerundet. Bereits am 1. Wettkampftag konnten die Schweizer mit 2 Goldmedaillen und 1 Bronzemedaille ins Hotel zurückkehren. Die Favoritin der HCB-Fahrerinnen Ursula Schwaller aus Düdingen gewann das Zeitfahren mit einem Vorsprung von knapp 2.30 Min. vor der Italienerin Claudia Schuler und der Slowakin Anna Oroszova. Gabi Schild, die zweite Schweizer Frau am Start wurde mit knapp 4 Min Rückstand 5. Bei den Herren kam, sah und siegte Jean Marc Berset mit einer Zeit von 30´45.38. 2. wurde der Italiener Vittorio Podesta. Der 2-fache Goldmedaillengewinner von Peking, Heiz Frei, sicherte sich die Bronzemedaille. Lukas Weber, gesundheitlich angeschlagen, konnte seine Topleistung leider nicht abrufen und klassierte sich mit rund 3.30 Min. Rückstand auf Berset und Platz 11 aber immer noch deutlich in der ersten Ranglistenhälfte. In der C-Kategorie belegte Bruno Huber im Kniebike den 11. Platz, Franz Nietlispach den 13. und Walter Eberle den 16. Rang. Am Nachmittag war Roger Bolliger (LC3) für die Schweizer Standings am Start. Der Gretzenbacher belegte den guten 11. Platz. Während die Handbiker am Freitag regenerativ um den Lago d´Orta fuhren, waren mit Sara Tretola und dem Tandem Délez/Delez weitere Schweizer im Einsatz. Das Tandem Délez/Délez konnte bei ihrem 1. internationalen Rennen den 19. Platz im Einzelzeitfahren herausfahren und sorgte somit für eine angenehme Überraschung. Undankbar klassiert war Sarah Tretola (LC1) die sich mit dem 4. Platz zufrieden geben musste. Am Samstag standen die Strassenrennen auf dem Programm. Unter dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“ startete Ursula Schwaller souverän durch. Schon nach der 1. Runde liess sie ihre Konkurrentinnen aus Italien hinter sich und siegte nach weitern 3 Runden mit einem Vorsprung von 6.37 Min. Gabi Schild nahm aufgrund von starken Schulterschmerzen nicht am Rennen teil. Um 10 Uhr starteten dann die Männer ihre 6 Runden. Im HCC konnte sich Bruno Huber in der Verfolgergruppe etablieren und erreichte mit einer Zeit von 1:38´49 den 7. Platz. Walter Eberle fuhr als 2. Schweizer auf Platz 17. In der Kat. HCB zählten die Schweizer zu den Favoriten und die Spannung steig von Runde zu Runde bis man am Ende aufatmen konnte und gleich 2 Schweizer hintereinander in die Zielkurve einfahren sah. Heinz Frei setzte sich im letzten Anstieg an die Spitze und fuhr. 4 Sekunden vor Jean Marc Berset über die Ziellinie, gefolgt von dem Deutschen Stefan Bäumann. Lukas Weber konnte lange gut mithalten, doch für eine absolute Topleistung war er noch nicht voll genesen und erreichte Platz 9. Roger Bolliger erreichte im Strassenrennen der LC3 sein Ziel, unter den ersten 10 einzufahren, mit einer Zeit von 1:43´43. In der Kategorie LC1 hatte Sarah Tretola am Sonntag Morgen ihr Strassenrennen über 6 Runden und belegte den 5. Platz. Das neue Motto für Ursula Schwaller am Sonntag Nachmittag hiess: „Alle Guten Dinge sind 3“. Im erstmals durchgeführten Team Relay, welches sich aus 3 Fahrern pro Nation (die insgesamt 6 Punkte ergeben) zusammensetzt, hatte sie ihre Chance auf eine 3. Goldmedaille. Mit im Team waren Bruno Huber (HCC) und Heinz Frei (HCB). Gestartet wurde gegen Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Kanada. In der letzten Runde platzte man schier vor Spannung. So war nach dem letzten Aufstieg kurz vor dem Ziel noch der Österreicher Elmar Sternath in Führung, gefolgt von Heiz Frei, welche in ihrer Runde fast 4 bzw. 3.30 Min. auf die bis dahin führenden aufgeholt hatten. Auf der kurzen Abfahrt vor dem Ziel mit zwei technisch schwierigen Passagen konnte Heinz Frei die nötigen Meter aufholen und Sternath in der letzen Kurve innen überholen und so als Erster durchs Ziel fahren. Dank der perfekten Leistung aller 3 Fahrer und der guten Taktik des Nationaltrainers Christian Wenk, hatten sich die Schweizer die weitere Goldmedaille redlich verdient und die Freude im Team über dieses spannende und schlussendlich erfolgreiche Team Relay kannte fast keine Grenzen. Während bei den Handbikern gejubelt und beglückwünscht wurde, ging das Tandem Duo Délez/Délez für die knapp 100 km Strassenrennen in Startposition. Zu Beginn konnten sie sich in der Verfolgergruppe im ersten 1/3 etablieren. In der 4. Runde stürzte dann ein Tandem Team aufgrund eines geplatzten Reifens. Dadurch verloren die folgenden Fahrer, und somit auch die Schweizer, Zeit und der Abstand zur Leading Group vergrösserte sich. Als wenn das nicht schon genug Stress gewesen wäre, sprang in der nächsten Runde die Kette der Schweizer vom Blatt und verzögerte die Verfolgung abermals. Mit eisernem Willen kämpfte das Team aus Onkel und Neffe trotzdem souverän weiter und erzielte am Ende den 22. Platz. Auf dem Medaillenspiegel belegte die Schweiz den 4. Platz mit 5 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 1 Bronzemedaille und war mit Abstand die erfolgreichste Handbikenation. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch den Weltmeistern 2009: Ursula Schwaller (Einzelzeitfahren und Strassenrennen HCB), Jean-Marc Berset (Einzelzeitfahren HCB) und Heinz Frei (Strassenrennen HCB) und allen anderen Sportlern für die tollen Leistungen. Ein grosses Dankeschön gebührt auch den Trainern und Betreuern. Die Schweizer Nationalmannschaft hinterließ einen hervorragend organisierten und kompetenten Eindruck und schaffte es mit den anwesenden Supportern und der tollen Stimmung innerhalb der Mannschaft als wahres „Dreamteam“ aufzutreten, was von vielen Nationen als vorbildlich bezeichnet wurde. Weitere Informationen und Ergebnisse sind zu finden auf: www.bogogno2009.com sowie www.uci.ch Nadine Gallenbach
Dreifach-Weltmeisterin Ursula Schwaller, Claudia Schuler und Francesca Fenoccio
Das HC B Feld am Aufstieg vor dem Ziel
HC B EZ-Sieger Jean-Marc Berset, Vittorio Podesta und Heinz Frei
Das siegreiche Schweizer Team nach dem erstmals durchgeführten Team-Relay
1. Pararace in Interlaken
Am Freitag 4.9. trafen sich, für einen Freitagnachmittag und bei zudem
regnerischem Wetter, erstaunlich viele Handbiker im Zentrum von
Interlaken. Der Empfang durch die Organisatoren war äusserst herzlich
und die Infrastruktur ideal. Es schien fast, dass sie auch noch das
Wetter im Griff hätten, denn vor dem Start des Handbikerennens tröpfelte
es leicht und nach dem Rennen hatten wir gerade knapp Zeit die
Siegerehrung durchzuführen und das Bike zu verstauen, bevor ein
Regenschauer niederging. Doch nun zum Rennen. Wie zu erwarten, fuhr
Heinz Frei vorne weg, hatte aber, eher überraschend, noch Armin Sutter
im Schlepptau, bis diesem leider in der 5. Runde in einer heiklen
Passage ein Missgeschick unterlief und er das Rennen aufgeben musste. Da
war der Weg für Markus Freda frei, der den 2. Platz relativ locker nach
Hause fahren konnte. Das die Strecke nicht ganz ohne war, musste auch
Dani Bögli erfahren, der in der selben Kurve wie Armin Sutter Probleme
hatte, das Rennen aber fortsetzen konnte und auf den 3. Platz fuhr.
Wieder zu überzeugen vermochte auch Sandra Graf. Sie konnte sich als 5.
im vordersten Drittel der offenen Rangliste etablieren. Bravo!!
Es ist zu hoffen, dass dieses schöne, professionelle Rennen, mit den sehr
vielen Zuschauern im Zentrum von Interlaken zu einer Tradition im
Handbikesport werden kann.
Bert Marti
Trainingsweekend auf der WM Strecke in Bogogno
Bei perfektem Wetter trafen sich am Donnerstag 20. August eine grosse
Schar von knapp 20 Handbikern zum lenzten Trainingsweekend in diesem
Jahr, welches auf der WM Strecke im italienischen Bogogno stattfand. Mit
von der Partie waren mit Anja und Cedric auch diesmal wieder 2 Junioren.
Dazu die Stimme von Anja:
Als Juniorin fand ich den Zusammenhalt
der Athleten sehr schön und das Gefühl dazu gehören ist voll und ganz
erfüllt... Ich fand das Training streng aber es hat mir sehr viel spaß
gemacht mit denen die an die WM gehen mit trainieren zu können.
Ein herzliches danke auch an all
diejenigen die es mir möglich gemacht haben trotz technischen
Problemen das Training mit fahren zu können.
Allen eine gute zeit und viel erfolg
an der WM in Italien.
Geschrieben Anja Pucher,17 Jahre
Juniorin U20
Bei der ersten Fahrt auf der Strecke zeigte sich schnell, dass diese nicht
so einfach sein wird, wie es das Streckenprofil vermuten lassen könnte.
Neben 2 relativ heikeln Kurven sind auch einige Höhenmeter zu
absolvieren und der letzte Abschnitt vor dem Ziel ist ziemlich kupiert.
Damit sich jene Athleten und Athletinnen, welche an die WM fahren
optimal vorbereiten konnten, wurde am Samstag ein abschnittweises
Zeitfahren durchgeführt und die heikeln Passagen wurden genau
angeschaut. Am Sonntag wurde das Zeitfahren über 2/1 Runde/n simuliert
und die Zeit genommen. Dass sich auch die anderen Nationen gut
vorbereiten, konnte man daran sehen, dass neben den Schweizern und
Italienern auch einige Athleten aus Deutschland auf der Stecke
trainierten. Neben den Trainings auf der Stecke machten wir auch eine
Tour um den wunderschönen Lago d'Orta.
Die Gegend um Bogogno und auch die Strecke selbst sind durchaus WM würdig
und einem tollen Anlass, mit gut vorbereiteten Eidgenossen, steht nichts
mehr im Weg.
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Medaillenlimiten 2009 / Limites pour les medailles 2009
Die neuen Medaillenlimiten (zu fahrenden Durchschnittsgeschwindigkeiten für die Medaillenberechtigung an der SM), welche die Resultate der Paralympics 2008 in Peking berücksichtigt, sehen für Domdidier – unter Annahme der Siegerzeit des schnellsten Fahrers von letzem Jahr - folgendermassen aus: Les nouveaux limites pour les medailles, ca veut dire la vitesse qu'on doit réaliser pour etre éligible pour le titre du champion Suisse, sont calculées (au base des résultats des jeux paralympiques de Peking). Pour le course de chrono à Domdidier 2009 cela se présente comme suivant – si ont prend le temps du coureurs le plus vite de l’année dernière: ![]() Eine Athletin in HCFC muss z.B. einen Stundenschnitt von 28 km/h fahren, um medaillenberechtigt zu sein. Alors, qulqu’une dans la divsion HCFC doit courir un moyen de 28.60 km/h pour éligible pour le titre du champion Suisse. Die Faktoren für die Berechnung der Limiten im Strassenrennen sehen wie folgt aus: Les facteurs pours les limites dans le course en route se présente comme suivants:
Link zu Fotos vom Trainingslager in Sardinien. Merci Christian und Urban für die tollen Fotos!!
Tout le monde est résponsable pour comprendre (laisser traduire) cet e-Mail. Moi je suis résponsable de comprendre vos réponses en francais ou italien. Merci! Liebe (angehende) Handbiker Kaum ist der Kurs in Sardinien vorbei (es war toll, danke nochmals allen!!) steht schon der nächste an: Locarno, Freitag 24.4. ab 14 Uhr bis Sonntag 26.4. ca. 15 Uhr. Grober Inhalt: 4 Trainingseinheiten im Handbike, 1x Anleitung konsequentes Stretching & 1 Abend Theorie. Kost/ Logis in Jugendherberge Locarno zu Vorzugskonditionen (Gruppe). Für (Junioren-)Kader/ Nationalmannschaft ist der Kurs obligatorisch (resp. gemäss spezieller Abmachung), weitere Teilnehmer (siehe CC, wenn ich jemanden vergessen habe sorry, einfach bei mir melden) sind auf eigene Kosten gerne willkommen. Wichtig: - Für alle (Junioren-) Kader und Nationalmannschaft gilt: wer sich nicht bis Freitag 10.4.09 offiziell bei mir abmeldet (auch wer es mir mündlich vielleicht schon einmal gesagt hat), gilt als anwesend und ist gebucht. Bei Nichterscheinen (auch einzelner Tage) besteht Zahlungspflicht für allfällig geleistete Reservationsbeträge. Allfällige Begleitpersonen (Partner, Junioren etc.) müssen explizit bei mir angemeldet werden. - Für alle Externen (nicht Kaderathleten) gilt: First come first serve: Anmeldung bis Freitag 10.4.09 an mich per Mail. Die Plätze in der Jugi sind beschränkt. Wer in der Jugi nicht mehr unterkommen sollte und dennoch am Kurs teilnehmen möchte, müsste selbst für Unterkunft besorgt sein. Kosten in der Jugi inkl. Frühstück knapp 30.- pro Nacht. Ein detailliertes Kursprogramm folgt nach definitiver Anmeldung Anfang kommender Woche. Lieber Gruss allen und toitoitoi am Samstag in Rosenau (werde auch da sein). Christian Stand Regeländerungen UCI / Changements dans le règlement UCI
UCI Lizenzen 2009 / Licenses UCI 2009 Wie bereits mehrfach angekündigt sind für alle EHC Rennen (z.B. Oensingen) UCI Lizenzen erforderlich. Hier die Vorgehensweise für das Erlangen einer solchen Lizenz (siehe auch Swiss Cycling (deutsch) / Voici une explication comment demander pour une license UCI 2009 (voir aussi: Swiss Cycling (francais) Important:Pas de signature d'un club nécéssaire! Inwieweit der Swiss-Cycling Mitgiederbeitrag für Kader/Nationalmannschaft von RSS übernommen werden kann ist derzeit in Abklärung / On clarifie si c'est possible que RSS couvre le montant pour la cotisation de Swiss Cycling pour le cadre et l'équipe nationale.
16. Januar 2009: Infotag/Athletenversammlung 09 / 16. janvier 2009: Journée d'information et l'assemblée des sportifs
Der Infoabend/Sportlerversammlung findet um 18:00 im Seminarhotel Sempachersee (Kantonsstrasse 46) in Nottwil statt. Es wird ein kleines, feines Buffet aufliegen für all jene, die hungrig sind. Le soirée d’informations commence à 18:00 au hotel Sempachersee (Kantonsstrasse 46) à Nottwil. Il y a un petit mais délicat buffet pour ceux qui ont faim. Jedermann/frau und alle Handbike-Interessierte sind gerne willkommen. Anmeldung nicht nötig. Chacun/Chacune sont bienvenues! Inscription n'est pas nécessaire. Traktanden / L’ordre du
jour
Bis bald!
Informationen zum Trainingslager Sardinien 21. März – 4. April Informations concernant le camp d’entrainement à Sardaigne, 21. 3. – 4.4.
L’entraineur de l’équipe nationale, Christian
Wenk, veux faire remarquer que les amateurs, débutants, sportifs de
l’athlètisme (pas problème pour entrainer là), des non-handicappé (Inline,
Vélo, etc). sont bienvenues au camp d’entrainement à Sardaigne (21.3. – 4.4.)
et peuvent profiter de l’offre spéciale (Euro 50 au lieu de Euro 119 pension
complète dans le chambre double). C’est une offre superbe et la voyage dans la
voiture est très agréable. On a tous ce qu’on a besoin avec soi-meme et ont est
indépendant au déstination.
Kooperation von EHF und UCI / Richtungsweisende Änderungen im UCI Regelwerk
Die European Handcycling Federation (EHF) und die Union Cycliste International (UCI) haben beschlossen, ab nächstem Jahr in der Ausgestaltung von Handcycling Events in Europa besser zu kooperieren. Mit der beschlossenen Kooperation werden ab nächstem Jahr alle Rennen des EHF auch als Teil des UCI European Paracycling Cups geführt. Dies bedeutet, dass es in Zukunft möglich sein wird, an allen EHC Rennen wichtige UCI Punkte für die Länderrangliste des UCI zu holen, welche für die Anzahl Startplätze an Weltmeisterschaften und Paralympics herangezogen wird. Diese Kooperation bedeutet auch eine immense Vereinfachung im Regelwerk des Handcycling, da beide Regelwerke des UCI und des EHF harmonisiert und einander angeglichen werden. Parallel zu der Annäherung EHF – UCI wurde in einer organisationsübergreifenden Arbeitsgruppe des UCI über wichtige Änderungen im Klassifizierungssystem und im technischen Reglement des Handcycling beraten, die jedoch vom UCI Management Committee Ende Januar 2009 noch abgesegnet werden muss. Was ändert sich? Klassizierung/Behinderungsklassen: Die zunehmende Bedeutung des (lange vernachlässigten) Handcycling wird anerkannt und die Anzahl der Divisionen im Handcycling auf vier erhöht. Die UCI übernimmt bei den Männern die Einteilung des „alten“ EHC-Systems C1, C2, B, A, welche die Kniebiker (C2) in einer separaten Division führt - jedoch weiterhin ohne Aufsplittung in der Tetradivision A. Die Frauen kriegen auch im Strassenrennen zwei separate Events. Es wird die Untereilung in Frauen-knieend (FC) und Frauen-liegend (FB) vorgenommen. Technisches Reglement Wichtigste Änderung im technischen Reglement ist die Abschaffung der 45º Sitzwinkel-Regel. Sie wird ersetzt durch eine Regel „Augenhöhe über Kurbelachsenhöhe“. Es wird Anpassungen geben beim Hinterradabstand, bei den Radabdeckungen und dem Minimalgewicht eines Handbikes. Lizenzen: Neu ist für die Teilnahme an EHC-Rennen eine gültige Jahreslizenz von Swiss-Cycling nötig. Diese kann bei Swiss-Cycling bestellt werden. Details zu den Kosten einer solchen Lizenz und dem Prozedere zur Bestellung folgen. Die Jahreslizenz versichert den Inhaber bei Unfällen im Training und ist somit eine gute Sache. Eventuell wird an einzelnen EHC-Veranstaltungen auch eine Tageslizenz für Fahrer des jeweiligen Landes, wo das Rennen stattfindet erhältlich sein.
Heinz Frei erringt auch im Strassenrennen in Peking die Goldmedaille
Nach seinem Sieg im Zeitfahren stellte Heinz Frei auch im über 48.4 km
führenden Strassenrennen unter Beweis, dass er ein Ausnahmekönner
ist und gewann das Rennen. Nachdem Heinz in der zweitletzten Runde das
Feld mit einer Tempoverschärfung gesprengt hatte, und sich eine fünfer
Spitzengruppe gebildet hatte, nahm er in der letzen der 4 Runden, in der
ca. 2 km vor dem Ziel liegenden Abfahrt, mehr Risiko in Kauf als seine
Begleiter der Spitzengruppe und vermochte so einige Meter Abstand
herauszufahren, welche er bis ins Ziel retten konnte. "Ich ging bewusst
Risiken ein, um wegzukommen. Weil ich kein Sprinter bin, musste ich
vorher angreifen. Es hat gereicht.» sagte der glückliche Sieger
anschliessend zu Journalisten. Heinz Frei siegte in 1.28.25 und mit
einem Schnitt von 32,844 km/h eine Sekunde vor Max Weber und Edward
Maalouf, der seine zweite Bronzemedaille holte.
Auch Lukas Weber zeigte ein angriffiges Rennen und sorgte lange Zeit für
Tempo im Feld, vermochte aber am Schluss nicht ganz um den Sieg
mitzufahren und wurde mit 1.59 Min. Rückstand Siebter, was erneut ein
Olympisches Diplom bedeutet.
In der Kategorie HCC legte der Südafrikaner Ernst van Dyk die 48,4 km in
1.21,40 am schnellsten zurück und gewann vor Alejandro Albor und Oz
Sanchez, dem Sieger des Zeitfahrens. Unser Schweizer Teilnehmer, Franz
Nietlispach, vermochte nie in die Entscheidung einzugreifen und wurde
mit 12,09 Min. Rückstand Achter.
Eine schwierige Aufgabe hatte Ursula Schwaller im Strassenrennen der
Frauen. Sie musste sich als Fahrerin der Kategorie B mit den Athletinnen
der Kategorie C messen und das notabene ohne Zeitfaktor. Ursula belegte
im Overall Ranking den 9ten Platz. Schaut man nur die B-Fahrerinnen an,
wäre Ursula Dritte geworden und hätte somit auch eine Medaille. Leider
geht aber so die tolle Leistung von Ursula ein wenig unter. Es bleibt
für die Zukunft zu hoffen, dass auch bei den Frauen der selbe Schritt
gemacht wird wie bei den Männern und alle Kategorien einen Medaillensatz
im Strassenrennen und im Zeitfahren erhalten.
Ganz herzliche Gratulation allen Athletinnen und Athleten zu den gezeigten
Leistungen. Das war beste Werbung für den Handbikesport.
Heinz Frei wird Olympiasieger im Zeitfahren
Heinz Frei hat mit einem Vorsprung von sechs Sekunden auf den Italiener
Vittorio Podesta in 22,06,23 das auf dem Triathlon-Kurs der Olympischen
Spiele ausgetragenen Zeitfahren gewonnen. Heinz legte die 12,7 km mit
einem Stundemittel von 34.473 zurück. Dritter wurde Edward Maalouf. Was
für ein herausragender Sportler Heinz Frei ist, zeigt, dass dies bereits
seine 13 Goldmedaille an Paralympics ist. Ebenfalls eine sehr gute
Leistung zeigte Lukas Weber, der mit einem Rückstand von 43,89 Sechster
wurde. Knapp an den Medaillen vorbei fuhr leider Ursula Schwaller. Im
Renen der Frauen wurde nur ein Medaillensatz vergeben, so dass die Kat.
B und C mittels Faktoren zusammengelegt wurden. Gewonnen wurde das
Rennen von Rachel Morris (HCFB) in 20.57.09. Zweite wurde Monique van
der Vorst (HCFC) und Dritte Dorothee Vieth. Ursula belegte mit einem
Rückstand von knapp 24 Sekunden auf Vieth den hervorragenden vierten
Rang. Franz Nietlispach belegte im Rennen der HCC den sechsten Rang mit
einem Rückstand von 1.36.60. Der Sieger Oz Sanchez legte den
anforderungsreichen Kurs in 20.16.52 mit mit einem Stundenmittel von
37.582 zurück.
Eine spezielle Gratulation an Heinz Frei. Er hat einmal mehr gezeigt, was für ein toller Sportler und herausragender Mensch er ist. Aber auch allen anderen ganz herzliche Gratulation zu den sehr guten Leistungen und zum Erreichen des Olympischen Diploms!! Alle Resultate des Einzelzeitfahrens
Herzliche Gratulation den Schweizer
Meistern 2008
Ursula Schwaller, Franz Weber,
Heinz Frei und Bruno Huber.
Der 12. Interlinth-Maraton in Kaltbrunn
wartete erfreulicherweise mit einem Teilnehmerrekord auf, was für
die Sportler und Zuschauer attraktive Rennen versprach.
Die Ehrenstarterin und Eisprinzessin
Sarah Meier schickte die Handbiker bei wunderschönem Wetter auf
den 5 km langen und selektiven Rundkurs der 4 mal absolviert werden
musste.
Bruno Huber und Franz Nietlispach
lieferten sich in der ersten Runde ein hartes Duell und zeigten in
den verschiedenen Streckenabschnitten ihre Qualitäten auf, aber
schlussendlich liess sich Bruno dank den happigen Steigungen den
Sieg mit über 36 km/h nicht nehmen. Dasselbe Spiel lieferten sich
Walti Eberle und Jochen Gerbel um Rang 3.
Heinz Frei setzte sich mit einem 35km/h Schnitt unangefochten in
der Kat B durch, Michael Vetsch fuhr den völlig überraschenden
2. Rang heraus, vor Lukas Weber dem der Wendepunkt zu eng war
und zum Verhängnis wurde.
Einen Start-Ziel durfte in der Kat A Franz Weber feiern, vor
Tobis Fankhauser aus Hölstein. In der Kat B Damen dominierte
erwartungsgemäss Ursula Schwaller vor Gabi Schild und Vreni Forrer.
Theres Huser in der Kat C zeigte ihren Schützlingen Nadine
Mürset und Anja Pucher wie die Post in Zukunft abgehen kann.
Konkurrenz erhielt endlich auch Reto Wittwer
in der Kategorie U16 Junioren. Felix Frohhofer gewann das
Rennen vor Reto
Wittwer und Patrick Hofer.
Ein interessanter und spannender
Teamwettkampf rundete die sehr gut organisierte SM im Linthgebiet
ab.
Herzlichen Dank dem STV Kaltbrunn und Max Brunner für die hervorragende Organisation. Bildergalerie der SM:
http://linth.net/fotos/interlinth08/IMG_8707?full=1 Walter Eberle TK Handbike
Wie bereits seit längerem angekündigt möchte der Schreibende, Bert Marti,
als TK Chef zurücktreten. Nachdem eine sich anbahnende Lösung auf den
ursprünglichen Rücktrittstermin nicht zustande kam, übernahm ich
interimistisch die Aufgaben bis Ende Jahr. Doch nun ist definitiv
Schluss. Ich möchte daher alle ermuntern euch zu melden, wenn ihr
Interesse an dieser Aufgabe habt oder wenn ihr jemanden kennt, der sich
für den Handbikesport einsetzen möchte. Für weitere Auskünfte meldet
euch doch bei mir oder
Roger Getzmann.
Zur Strassen SM und dem letzten Rennen des diesjährigen NHC, fand sich
nochmals ein beachtliches Feld von 25 Athletinnen und Athleten am Start
in Lausanne ein. Dies trotz des späten Zeitpunktes im Jahr. Es war denn
auch sehr kalt und eine steife Briese sorgte für rote Nasen und kalte
Hände, als sich die Fahrer frühmorgens um sieben für die
Startvorbereitungen einfanden.
Als erstem dürfte es Cédric Kuster warm geworden sein. Der vor ihm
fahrende Handbiker war direkt nach dem Start im letzen Augenblick einer
Begrenzungspilone ausgewichen, wodurch Cédric diese zu spät sah und bei
seinem mirakulösen Ausweichmanöver fast stürzte. Er konnte den Sturz nur
durch ein reflexartiges Abstützen am Boden verhindern und konnte zum
Glück unverletzt weiterfahren. Ungeachtet dessen fuhren Bruno Huber und
Franz Nietlispach in der Kat. C und mit einigem Abstand Heinz Frei und
Lukas Weber in der Kat. B Richtung Wendepunkt bei Streckenhälfte. Bei
den Damen spaltete sich das Feld bereits zu Beginn des Rennens und alle
mussten relativ einsame Rennen fahren.
In der Kat. C suchte Franz Nietlispach bereits kurz nach Streckenhälfte
die Entscheidung und konnte sich von Bruno Huber, welcher - wie viele
andere auch - über kalte Hände klagte, absetzten. Franz Nietlispach
wurde in einer Zeit von 36.32 Min. Schweizer Meister vor Bruno Huber,
welcher 37.43 Min, für die gut 21 km benötigte. Dritter wurde mit fünf
Min. Abstand Walter Eberle. Mit seinem Sieg verhinderte Franz auch einen
Totaltriumph von Bruno in der NHC Wertung, welcher ausser in Lausanne
alle Renen an welchen er am Start war, gewann. In der Kat. B konnte
Heinz Frei Lukas Weber in einem kleinen Anstieg distanzieren und
sicherte sich den Titel in der Kat. B mit einer Zeit von 40.07 vor Lukas
Weber (40.44 Min.) und Markus Rauber (50.35 Min.).
Das Rennen der Frauen konnte die Polin Monika Pudlis in der sehr guten
Zeit von 47.31 Min. für sich entscheiden. Zweite wurde Theres Huser
(54.23 Min.) vor Ursula Schwaller (58.29 Min.) und den beiden
erstaunlichen Juniorinnen Nadine Mürset (1.06.17 Std.) und Prija Dill
(1.18.23 Std.). Da in der Kat. der Damen einmal mehr nicht die von RSS
geforderten sechs Athletinnen am Start waren, konnten bedauerlicherweise
wiederum keine SM durchgeführt werden. Diese unbefriedigende Lösung
führte denn auch an der Siegerehrung für einige Konfusion, was
insbesondere für die Damen sehr schade war, war die Veranstaltung doch
ansonsten top organisiert und die Strecke durch die Weinberge des
Laveaux wunderschön.
Bei idealen Bedingungen wurden am ersten Septemberwochenende in Gland die
SM im Einzelzeitfahren durchgeführt. Der Anlass war hervorragend und mit
viel Herzblut organisiert, dafür herzlichen Dank.
Auf dem sportlichen Parkett konnte Bruno Huber die Rangierung unter den
Schweizern umdrehen und gewann das Rennen über 9 km in einer Zeit von
37.04 vor Franz Nietlispach und Walter Eberle. In der Kategorie B wurde
Routinier Heinz Frei Schweizer Meister vor Lukas Weber und Franz Weber.
Franz wurde als A Fahrer mittels Faktor in die B Wertung aufgenommen.
Leider erneut keine SM gab es für die Frauen, da nur Ursula Schwaller
und Theres Huser teilnahmen.
Nicht mehr ganz den Medaillen Regen wie in vergangenen Jahren gab es für
die Schweiz an der Para-Cycling WM in Bordeaux. Trotzdem erfüllten alle
Athletinnen und Athleten die in sie gesetzten Erwartungen. Allen voran
natürlich die beiden Medaillengewinner Ursula Schwaller und Heinz Frei.
Letzterer erreichte im Zeitfahren den ausgezeichneten zweiten Rang,
knapp 14 Sekunden hinter dem Italiener Vittorio Podesta und vor dem
Amerikaner David Lee. Der zweite in der Kategorie B gestartete, Lukas
Weber, erreichte das Ziel knapp eine Minute hinter dem Sieger und
klassierte sich im neunten Rang. Im Strassenrennen erreichte Heinz den
ebenfalls ausgezeichneten aber undankbaren vierten Rang, zehn Sekunden
hinter Sieger Max Weber (D), welcher den Favorit Maalouf und den
amtierenden Weltmeister, Stefan Bäumann, im Spurt auf die Ränge
verweisen konnte.
In der Kategorie C erreichte Titelverteidiger Franz Nietlispach in seiner
Spezialdisziplin Zeitfahren den guten siebten Rang. Gewonnen hat der
Südafrikaner Ernst van Dyk vor Alejandro Albor (USA) und Vicente Diago (ESP).
Bruno Huber klassierte sich als neunter und Walter Eberle als 16.
Im Strassenrennen erreichte Bruno den neunten, Franz den zwölften und
Walter den 15. Rang.
In der Frauenkategorie B konnte erfreulicherweise der gesamte
Medaillensatz vergeben werden und Ursula Schwaller erreichte im
Zeitfahren die Bronzemedaille. Siegerin wurde die Engländerin Rachel
Morris vor Melissa Leckie (AUS).
Ganz herzliche Gratulation allen Athletinnen und Athleten für die
gezeigten Leistungen.
Hier ein
Link zu Fotos:
Schlagkräftige
Delegation an der Para-cycling WM in Bordeaux
Nachdem Heinz Frei und Ursula Schwaller am EHC in Zolder ihre Chance, sich
für die WM in Bx zu qualifizieren, überzeugend genutzt haben, stellt die
Schweiz nun insgesamt 11 Athletinnen und Athleten. Mit Ursula Schwaller,
Heinz Frei, Franz Nietlispach und Bruno Huber sind in den Reihen der
Schweizer Delegation gleich vier Athletinnen und Athleten welche
Podestplätze zu verteidigen haben.
Die TK gratuliert Sara Tretola (LC 1), Ivan Renggli (LC 1), Roger
Bolliger (LC3), Michele Gulino (LC 2), Ursula Schwaller (HC FB), Franz
Weber (HC A), Lukas Weber (HC B), Heinz Frei (HC B), Franz Nietlispach
(HC C) und Bruno Huber (HC C) und Walter Eberle ganz herzlich zur Selektion.
In der Hoffnung auf spannende Wettkämpfe und dass die WM für euch alle zu
einem unvergesslichen Event wird, wünscht euch die TK viel Glück.
Infos: Homepage des
Veranstalters
Zu den John Rudd Memorial Race Series in England zählen 2 Rennen mit
Kombinationswertung. Am Samstag dem 7. Juli findet das Einzelzeitfahren
auf dem Betteshanger Radrennkurs statt (mit bis zu 35 km das längste EZF
in der Handbikegeschichte) und am Sonntag dem 8. Juli das Kriterium im
Hydepark im Zentrum Londons auf einem Teil der Prologstrecke der Tour de
France. Weitere Infos im Detail gibt es
hier.
Die EHC Rennen in Belgien finden nicht wie ursprünglich geplant in Hannut sondern in Zolder statt, wo es bereits im Jahre 2004 ein EHC Straßenrennen gegeben hatte. Die Veranstaltung ist heuer eingebettet in das Programm der HPV Weltmeisterschaft (Human Powered Vehicles). Den Auftakt bildet das Einzelzeitfahren am Samstag dem 28. Juli und den Abschluss das 2 Stunden-Straßenrennen am Sonntag dem 29. Juli. Einschreibeformular hier. Weitere Infos hier.
© Christan Peter: handbieken.at
Zum ersten Mal wurden am vergangenen Wochenende auch die Junioren und
Juniorinnen zu einem Trainigsweekend eingeladen.
Am Freitag trafen sich knapp 15 Handbiker und Handbikerinnen in Schaan für
ein erstes, völlig verregnetes und bei kühler Witterung durchgeführtes,
Training. Die Angewöhnungsphase für die Junioren war kurz, galt es doch
sogleich ein Bergtraining zu absolvieren. Dies war bei der kühlen und
nassen Witterung aber sicher ein guter Entscheid, denn am Berg,
praktisch ohne Fahrtwind bekommt man schön warm. Am Abend wurden
theoretische Fragen zur Vorbeugung von Verletzungen geklärt und Franz
Nietlispach erzählte aus seiner Erfahrung mit Schulterproblemen als
Folge von unterlassenem Dehnen und von Muskeldisbalancen. Am
Samstagmorgen wurde ein lockeres Training absolviert und am Nachmittag
der Start am NHC Rennen in Mels vorbereitet. (Siehe Bericht unter
Ergebnisse). Am Sonntag hiess es nochmals richtig Gas geben. Eine Gruppe
fuhr ein eher lockeres Tempo auf dem Rheindamm und die zweite Gruppe
hatte die Anweisung für dreiviertel Stunden mit Tempo 32 auf dem
Rheindamm zu fahren. Als Abschluss wurden noch einige Bergintervalle
gefahren und es durfte gestaunt werden wie Bruno Huber jeweils den Berg
hinauf flog.
Erstaunlich an diesem doch sehr harten Programm war, dass die Junioren
alles mitgemacht haben. Es hat sich gezeigt, dass die Junioren eine
Bereicherung für die Kaderkurse sind und sich mit der grösseren Anzahl
auch leichter Gruppen verschiedener Stärkeklassen bilden lassen. Ein
herzliches Dankeschön gebührt auch Walter Eberle, welcher die Unterkunft
organisiert hat und zum Abschluss des Wochenende noch Sandwichs für alle
gesponsert hat. Sowie seinem Chef, welcher uns zu Kaffee und Kuchen
eingeladen hat.
Mit Ausnahme des nicht immer tollen Wetters, war das Wochenende im
Rheintal ein voller Erfolg und wird sicher auch nicht der letzte
Kaderkurs zusammen mit den Junioren gewesen sein.
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Der NHC Mels vom 2. Juni wird Versuchsweise mit
Jagdstart durchgeführt
Wie an der Sportlerversammlung beschlossen, wird dieses Jahr ein Rennen
des NHC versuchsweise mit Jagdstart durchgeführt. Die beste Möglichkeit dazu bietet
sich am NHC in Mels, wo der Veranstalter diese Flexibilität besitzt. Es
wird in Mels also nur einen Sieger über alle Kategorien (Frauen, Männer
und U20) geben. Der Start wird so erfolgen, dass die langsamsten
Kategorien als erste Starten und die Schnellsten als letzte. Die
Startabstände berechnen sich an Hand der Faktoren der Zeitfahren, sind
aber auf die Strecke und die Streckenlänge adaptiert.
Darüber hinaus ist es nicht erlaubt bei AthletInnen einer anderen
Kategorie Windschatten zu fahren.
Die NHC Gesamtwertung wird selbstverständlich nach Kategorien
aufgeschlüsselt gewertet. Wir hoffen auf ein spannendes Rennen und dass
sich dieser Versuch bewährt.
Startzeiten: (Distanz: 6 Runden = 10 km)
18.30.00 HC FB
18.33.02 HC A
18.34.54 HC FC
18.37.17 HC B
18.37.34 HC C1
18.38.34 HC C2
Jede Kategorie (inkl. U 20 verteilt auf die jeweilige HC-Klasse) startet
exakt zu den vorgegebenen Zeiten. Der erste im Ziel ist der Sieger des
Rennens und über alle Kategorien. Windschatten fahren ist nur innerhalb
der Kategorie erlaubt. U 16 wird ein eigenes Rennen über die Distanz von
4,8 km fahren.
Erstes Trainingswochenende
mit dem neuen Trainergespann
Bei besten Bedingungen fand am letzen Aprilwochenede das erste
Trainingswochenende mit dem neuen Trainerduo Christian Wenk und Menirad
Müller statt. Eine kleine aber feine Truppe von sechs Handbikern traf
sich am Freitag gegen Mittag in der Jugendherberge in Locarno. Eine
erste Ausfahrt führte uns ins Maggiatal auf der zwar relativ viel
befahrenen aber breiten Strasse wurden erste Höhenmeter gemacht. Am
Abend stand ein Theorieteil zum Thema Regeneration auf dem Programm. Am
Samstag wurde das Centovalli in Angriff genommen und am Nachmittag
einige intensive Einheiten am Berg gemacht. Den krönenden Abschluss am
Sonntag bildete die wunderbare Ausfahrt ins Verzascatal. Angestachelt
durch die wunderbare Landschaft und das super Wetter wurde der Plan
kurzfristig geändert und die Fahrt wurde bis fast zuhinterst ins Tal,
nach Sonogno, verlängert. Dort fand zufälligerweise ein Dorffest statt.
Die Handbiketruppe stand sofort im Mittelpunkt und wurde mit Fragen
überhäuft und mit Speis und Trank versorgt. Anschliessend dann noch die
schöne und rasante Abfahrt wieder hinunter nach Gordola. Ein wunderbares
Erlebnis.
Der Einstand des neuen Trainergespannes ist sehr gelungen und ich freue
mich auf den nächsten Kaderzusammenzug - dann hoffentlich mit noch
grösserer Beteiligung.
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Handcycling ist neu Nr. 1 Sportart
An der Frühlingsfachbereichssitzung von RSS in Nottwil, wurden die neuen
Einstufungen der diversen Sportarten unter dem Dach von RSS bekannt
gegeben. Dabei war Handcycling eine von zwei Sportarten, welche eine
Stufe aufgestiegen sind. Handcycling gehört damit neben Leichtathletik
und Tennis zu den drei Nr. 1 Sportarten. Dies wird dem Handbikesport für
die Saison 08 zusätzliche finanzielle Mittel einbringen und somit eine
intensivere Trainingsbetreuung und verstärkte Jugendarbeit ermöglichen.
Ausschlaggebend für den Aufstieg waren die gezeigten Topleistungen an
der WM 06 in Aigle, die steigende Anzahl lizenzierter Sportler und auch
die Nachwuchsarbeit hat bereits Früchte getragen.
Meinrad Müller wird Assistenztrainer
Das neue Trainerduo von Handbike Schweiz ist perfekt! Nachdem bereits
Christian Wenk vor einiger Zeit als Nationaltrainer gewonnen werden
konnte, hat mit Meinrad Müller die ideale Ergänzung für das Team
ebenfalls zugesagt sich im Handbikesport zu engagieren. Die TK und RSS
sind sicher, dass dieses Team gut funktionieren wird und heisst beide
ganz herzlich willkommen.
Christian Wenk wird Nachfolger von Stefan Wilda
Nach längerer Suche konnte mit Christian Wenk ein in der Sportszene
bekanntes Gesicht als Nachfolger von Stefan Wilda als Nationaltrainer
der Schweizer Handbiker verpflichtet werden. Die TK Hanbike und RSS
freuen sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Christian.
Jahresplanung Junioren
Die
Jahresplanung
aller Events der Junioren und Juniorinnen findet ihr hier als
PDF
Rennkalender
Hier findet ihr den provisorischen
Rennkalender der EHC, NHC und einiger ausgesuchter Rennen in der
Schweiz. Der Kalender wird laufend aktualisiert.
Rennkalender 2007 (Stand 01.03.07)
Bericht Trainingslager
Das erste Trainingslager fand dieses Jahr vom 10. bis 17. Februar bei
besten Bedingungen in Andalusien statt. Untenstehend findet ihr der Link
zu einem ausführlichen Bericht mit Photos.
Bericht vom Trainingslager in Andalusien von Theres Huser
WM Limiten:
In untenstehendem PDF-Dokument findet ihr die Anforderungen um sich für
die WM 2007 in Bordeaux (F) zu qualifizieren. Gegenüber dem Vorjahr
wurde die vom SPC geforderte Mindestteilnehmerzahl eingeführt und in den
Kategorien FB und FC wurden die Anforderungen angehoben.
Kaderlimiten:
Die Kader 2007 bestehen aus 10 Athletinnen und Athleten.
Entgegen der Ankündigung an der Sportlerversammlung, dass die Frauen FB
mangels Konkurrenz nicht mehr im Kader seinen, sind sie auch 2007 im
Kader. Die von RSS geforderte Anzahl von 6 gewerteten Fahrerinnen wurde erreicht.
Herzliche Gratulation allen Kadermitgliedern. Provisorische Renndaten der WM in Bordeaux
Untenstehend das provisorische Programm der WM in Bordeaux. Die Handbiker
werden ihre Rennen von Freitag 24. August bis Montag 27. August haben.
Infos und Beschlüsse der Sportlerversammlung Hier findet ihr die Informationen welche an der Sportlerversammlung abgegeben wurden und welche zusätzlichen Beschlüsse gefasst wurden. Trainingslager 2007
Wie in den vergangenen Jahren auch,
werden wir wieder zwei Trainingslager durchführen.
Andalusien: 10. - 17. Februar
Mallorca: 24. - 31. März
Das Anmeldeformular wird demnächst hier
veröffentlicht und mit dem nächsten Newsletter verschickt.
NHC Rennen in Benken und
Schlusswertung
Das letzte NHC Rennen der Saison 06 wurde
bei idealem Spätsommerwetter in Benken ausgetragen. In den
verschiedenen Kategorien waren 16 Starterinnen und Starter anwesend.
Dies ist sehr beachtlich, waren doch viele HandbikerInnen am Berlin
Marathon.
Aus sportlicher Sicht gibt es nicht viel
neues zu berichten. Seriensieger Bruno Huber setztes ich wieder mit
einem explosionsartigen Start an die Spitze und gewann das Rennen
souverän in einer Zeit von 16.08 Min. Bruno konnte damit in allen
sieben ausgeschriebenen NHC Rennen gewinnen. Dahinter klassierte
sich der WM Teilnehmer Lukas Weber in einer Zeit von 17.59 Min. und
Dritter wurde Dani Bögli. Zum ersten Mal seit langer Zeit fuhr
Walter Rauber ein Handbikerennen und klassierte sich im beachtlichen
6. Rang.
Bei den Frauen konnte Theres Huser das
Rennen gewinnen. Theres benötigte 23.51 Min für die 10 km und
bestätigte damit ihre aufsteigende Form und die zunehmende
Vertrautheit mit dem Handbike. Theres setzte sich gegen die Deutsche
Kerstin Abele und gegen Vroni Forrer durch.
In der gemischten U20 Kategorie gewann
Cederic Kuster in der super Zeit von 22.45 Min. vor der erst 14
jährigen Anja Pucher und Tobias Fankhauser. Mit nur 6 Sek. Rückstand
klassierte sich die 13 jährige Nadine Mürset als Vierte. Herzliche
Gratulation diesen Juniorinnen und Junioren für die tollen
Leistungen.
Benken war wiederum ein tolles Rennen auf
einer perfekten Strecke und bei schönstem Wetter. So macht Sport
wirklich Spass. Ein herzliches Danke auch an den Organisator Max
Brunner.
Hervorragende Leistungen
an der IPC Cycling WM in Aigle
Gabi Schild gewinnt ihre zweite
Goldmedaille in Aigle. Bruno Huber trotz eines Platten siebter.
Lukas Weber und Heinz Frei erreichen die Plätze 12 und 14 im
Strassenrennen
Nach der Medaillenflut vom Freitag konnte
nur Gabi Schild in der Div. FB die Medaillensammlung vergrössern.
Trotzdem war die WM in Aigle mit drei Gold und 2 Bronzemedaillen
sehr erfolgreich. Aus gesundheitlichen Gründen konnten am Sonntag
Franz Weber und Franz Nietlispach nicht mehr an den Start gehen.
In der Div. C fuhr Alejandro Albor (USA)
- der einzige Spitzenathlet, welcher mit versetzten Kurbeln fährt -
von Beginn weg an der Spitze und siegte klar in einer Zeit von
1.12.35 Std. Dies ergibt einen Schnitt von 38.44 km/h. Dies bei
Regen und alleine vor dem Feld - unglaublich. Den zweiten Platz
sicherte sich Herribert Ferring (GER) im Spurt vor Vicente Arzo (ESP).
Bruno Huber hatte kurz vor dem Ziel einen Platten und konnte so
leider nicht mehr in die Entscheidung um die Medaillenplätze
eingreifen. Er verlor jedoch nur 12 Sek. auf den Zweitplatzierten
und klassierte sich als guter 9ter.
In der Div. B gewann Stefan Bäuman (GER)
in 1.22.10 Std. vor Max Weber (GER) und Marcel Pipek (CZE) im Spurt.
Eine kämpferische Leistung zeigte Lukas Weber (SUI). Obwohl er in
der zweiten Runde aus dem Feld zurückgefallen war, konnte er sich in
der letzen Runde wieder herankämpfen und erreichte den 12 Platz mit
5 Sek. Rückstand. Auch Heinz Frei versuchte öfters anzugreifen. Am
Schluss fehlte ihm jedoch die Kraft im Spurt, da ihm das nasskalte
Wetter zu schaffen machte. Er wurde 14ter.
Wieder ein einsames Rennen hatten Gabi
Schild und Ursula Schwaller (beide SUI) zu fahren. Sie absolvierten
ihre drei Runden mit abwechselnder Führungsarbeit. Bei der
Autobahnüberführung kurz vor dem Ziel griff Gabi an und konnte
Ursula entscheidend distanzieren.
In der Div. A gewann Wolfgang Schafttauer
(AUT) vor Rastislav Turecek (SVK) und Christoph Etzelstorfer. In der
Div. FC gewann Monique Van de Vorst (NED) in einem pckenden Sprint
vor der Siegerin des Zeitfahrens, Andrea Eskau (GER) und Jessica
Hedlung (SWE).
Der Schweizer Ivan Renggli (Cadenazzo,
28.) in der Div. LC 1 war vom Pech verfolgt und stürzte kurz vor dem
Ziel ebenso wie beim Aufwärmen zum Zeitfahren unverschuldet („War
nicht meine Woche“) Er landete in der hinteren Ranglistenhälfte,
Jürg Maurer (Ins, 16.) und Armin Köhli (Hinteregg, 11.) kamen zwar
mit minimalen Rückständen auf den Sieger ins Ziel, blieben im Kampf
um die Podestplätze jedoch chancenlos.
Franz Nietlispach und Gabi Schild werden
WeltmeisterInn, Bruno Huber und Heinz Frei gewinnen Bronze im Zeitfahren
Die Letzten werden die Ersten sein. Nach
diesem Motte gestaltete sich das Rennen in der Div. C. Franz Nietlispach
war als Drittletzer gestartet und gewann das Rennen in eindrücklicher
Manier. Er absolvierte die 16,8 km in 27.33 Min. und fuhr damit auf
dieser anspruchsvollen und vom Regen feuchten Strecke einen Schnitt von
36 km/h. Franz konnte die Taktik, welche er sich vorgenommen hatte,
perfekt umsetzen und bewies damit einmal mehr, dass er am entscheidenden
Tag fähig ist, seine Bestleistung abzurufen. Sehr stark fuhr auch Bruno
Huber. Bruno startete als letzter und erreichte den 3. Rang mit einer
konstant guten Leistung. Er verlor auf Franz 1.02 Min. und auf den
zweitplatzierten Elmar Sternath (AUT) 39 sec.
Die Division B gewann der amtierende
Olympiasieger Marcel Pipek (CEZ). Bei den B Fahrern herrschte vor dem
Start einige Aufregung, mussten doch viele der Fahrer ihre Bikes noch
verstellen, da erst am Vorabend des Rennens bekannt gegeben wurde, wie
die schon lange existierende 45 Grad Regel angewendet wird. Marcel, der
schon immer mit 45 Grad gefahren war, konnte dies natürlich egal sein.
Er gewann das Rennen in einer Zeit von 28.51 Min. vor Max Weber (D) und
Heinz Frei. Obwohl auch Heinz seine Rückenlehne noch verstellen musste
kam er mit der neuen Position gut zurecht und konnte einen der grossen
Favoriten - Manfred Putz - auf den vierten Platz verweisen. Nach seinen
Topleistungen in Assen zeigte Heinz, dass er auch im Bike zu den Besten
der Welt gehört. Mehr Probleme mit der Position hatte Lukas Weber. Er
klassierte sich als 15. und war dementsprechend enttäuscht.
Trotz der Ankündigung einiger anderer
Länder auch Div. B Frauen an die WM zu schicken, fuhren Gabi Schild und
Ursula Schwaller wieder ein einsames Rennen. Gabi konnte ihre schon in
den letzten Rennen gezeigte gute Form umsetzen und Ursula auf den
zweiten Platz verweisen. Gabi absolvierte die 9,4 km in einer Zeit von
21.12 Min. Ursula verlor 1,57 Min. Eine Medaille erhielt gemäss IPC
Reglement leider nur Gabi und dementsprechend einsam fühlte sie sich auf
dem Podest.
Für einmal nicht auf das Podest reichte es
dem sonst über Jahre konstantesten Athleten der Schweizer Mannschaft,
Franz Weber. Franz war gesundheitlich angeschlagen und fühlte sich schon
vor dem Rennen nicht gut. Dennoch verpasste er den 3. Platz von Alain
Quittet nur um 6 Sec. Gewonnen wurde das Rennen von Christoph
Etzlstorfer vor Wolfgang Schattauer (beide AUT).
Die Div. FC gewann die derzeitige
Dominatorin Andrea Eskau (D) vor Monique Van De Vorst (NED) und der
erstaunlichen Dorothee Vieht. (D)
Gratulation allen Medaillengewinnern für
diese super Leistungen und viel Glück und Können für das Strassenrennen
vom Sonntag.
Schlusswertung NHC Junioren-Cup
Der erstmals durchgeführte Junioren-Cup
fand mit den Rennen in Gland seinen Abschluss. In den Kategorien U
16 und U 20 nahmen jeweils 3 Knaben und 2 Mädchen teil. Dies kann
sicher als erster Erfolg gewertet werden. Wichtiger jedoch scheint
das gegenseitige kennen lernen. In dieser Hinsicht ist ein erster
Schritt getan. Mit der neuen Nachwuchsverantwortlichen der TK
Handbike, Therese Huser, wird der Kontakt sicher noch besser und die
Junioren und die Eltern haben eine offene und motivierte
Ansprechpartnerin.
Bei den Mädchen U 16 verdient die
regelmässige Teilnahme der beiden Athletinnen Anja Pucher und Nadine
Mürset ein besonderes Lob. Sie nahmen an allen fünf ausgetragenen
Rennen teil. Anja konnte sich dabei 5 glatte Siege vor Nadine
gutschreiben lassen. Es wird spannend sein, diese beiden
Handbike-Zukunftshoffnungen zu beobachten.
Bei den Knaben U 16 gewinnt Cederic
Kuster vor Reto Wittwer und Drilon Deva die Wertung. Dass sich eine
regelmässige Teilnahme auszahlt, zeigt sich am jüngsten Teilnehmer.
Reto konnte in Gland dank einem Rennen mehr Drilon den zweiten Rang
in der Gesamtwertung wegschnappen.
Gesamtsiegerin bei den Mädchen U 20 wurde
Nicole Wyss vor Priya Dill. Priya stieg erst mitten in der Saison in
die Rennen ein und hatte dadurch einen uneinholbaren Rückstand. In
Gland versuchten sich beide über die "open" Distanz von 12 km, was
für beide keine grossen Probleme ergab. Priya fuhr sogar den
Junioren-Cup und das "open" Rennen und gewann beide.
In der Wertung der Knaben U 20 fuhr
Tobias Fankhauser einen ungefährdeten Sieg ein. Er hatte diese
Saison drei Rennen gewonnen und versuchte sich in Gland über die "open"
Distanz. Dass sich so viel Junioren an die 12 km wagten, lässt
darauf hoffen, dass der eine oder andere im nächsten Jahr an einem
kurzen NHC teilnehmen wird. Tobias gewann die Gesamtwertung vor
Corentin Schwab und Satyam Staempfli.
Besten Dank allen Junioren für die
Teilnahme am Cup und die gezeigten spannenden Rennen. Ebenso ein
Danke geht an die Eltern, welche die Teilnahme überhaupt erst
ermöglicht haben.
NHC Rennen in Gland
Am 19. Derby la Côte fand das zweitletzte
NHC Rennen dieser Saison statt. Bei idealen Wetterbedingungen fanden
sich 13 Fahrerinnen und Fahrer ein. Einige der Starter kamen direkt
aus dem Trainingslager auf der WM Strecke in Aigle. Unter
Abwesenheit seines schärfsten Konkurrenten Walter Eberle fuhr Bruno
Huber einmal mehr nur gegen die Zeit. Er setzte sich von Anfang an
an die Spitze und erfüllte den von Trainer Stefan Wild gefassten
Auftrag konstant schneller Rundenzeiten gut. Hinter Huber, welcher
das Rennen souverän gewann, folgte eine sechsköpfige
Verfolgergruppe. Daniel Bögli gewann den Sprint der Verfolger vor
Christinan Gidemann (F). Zum ersten mal an einem Handbikerennen nahm
Max Klay teil. Er sorgte in der Verfolgergruppe immer mal wieder für
Tempo und beendete das Rennen auf dem 4. Platz. Auch Corentin Schwab
zeigte eine tolle Leistung und fuhr nach dem Junioren-Cup auch
gleich den NHC wo er sich den starken 5. Platz sicherte. In der Div.
A hatte Franz Weber wieder keine Gegner und platzierte sich wie
gewohnt mitten unter den B und C Fahrern. Bei den Damen nahm Therese
Huser ebenfalls zum ersten mal an einem Rennen teil. Sie musste die
beiden erfahrenen Fahrerinnen Gabi Schild und Ursula Schwaller noch
ziehen lassen. Sie wurde hinter Gabi und Ursula Dritte.
Weitere Infos und Resultate:
www.cfrlacote.ch
v.l.n.r.: Ursula Schwaller,
Bert Marti, Theres Huser. Hinten links: Daniel Joggi
v. l. n. r.: Franz Weber,
Theres Huser, Priya Dill, Serge Meystre, Bruno Huber, Bert Marti,
Ursula Schwaller vor dem Weltradsprotzentrum in Aigle.
Internationale
Handbike
Schweizermeisterschaft Einzelzeitfahren am GP Tell in Pfaffnau (LU):
Bruno Huber (HCC) und Lukas Weber (HCB) Schweizer Meister im
Einzelzeitfahren.
Das Rennen aus Schweizer Sicht und Wertung: Unter äusserst vorteilhaften
Bedingungen und eingebettet in ein Radevent allererster Güte, ging
vergangenen Samstagmorgen in Pfaffnau die Handbike
Schweizermeisterschaft im
Einzelzeitfahren vonstatten. Die 23,2 km lange, mit 318
Höhenmetern anspruchsvolle, selektive Strecke und 30 gemeldete
Fahrerinnen und Fahrer aus dem In -und Ausland versprachen einen
spannenden Anlass. In der Kategorie HCC
erschienen jedoch gleich 3 topgesetzte Fahrer verletzungsbedingt nicht
am Start, und so fuhr denn auch Bruno Huber seinen Sieg souverän
nach
Hause, mit grossem Abstand vor Serge Meystre und dem U20 Junior Coretin
Schwab. Im
zusammengelegten HCA/HCB schien die Konstellation ein wenig
interessanter. Heinz Frei, Franz Weber, Markus Rauber und Lukas Weber
waren aus Schweizer Sicht gemeldet. Heinz Frei nahm sich auch für
diesen Anlass Zeit, obwohl er am Nachmittag ebenfalls am 5000m Rennen
an der Rollstuhl-Leichtathletik Schweizermeisterschaft in
Arbon teilzunehmen gedachte und wertete damit
das HCA/HCB-Rennen entscheidend auf. Es kam schliesslich zur spannenden
Verfolgungsjagd zwischen ihm und Lukas Weber. Letzterer teilte sich
schliesslich sein Rennen ein wenig besser ein und fuhr beide Runden
beinahe gleich schnell, während Heinz Frei - in der ersten Runde
noch mit 5 Sekunden Rückstand - in der zweiten Runde die
entscheidenden 25
Sekunden einbüsste und so auf den 2. Platz zu liegen kam. Für
Lukas Weber war dieser Sieg sicherlich einer der Höhenpunkte in
seiner noch jungen Handbikekarriere.
Heinz Frei qualifizierte sich mit diesem Resultat für die Handbike WM in Aigle und die Schweiz wird damit mit ihm und Lukas Weber ein schlagkräftiges Schweizer HCB Team stellen können! Franz Weber, bekannt für seine "Kletterqualitäten" - und die waren auf diesem Kurs schlussendlich gefragt - wurde mittels einem statistischen Zeitfaktor mit HCB zusammen gewertet. Er kam mit 00:03:12 Rückstand (korrigierte Zeit) noch vor Markus Rauber auf den 3. Platz. Markus Rauber hatte diese Saison einen verletzungsbedingten Trainingsrückstand und wird dieses Jahr wohl und hoffentlich als "Zwischensaison" verbuchen. Leider konnte aufgrund der (restriktiven?) "6-er" Regel von Rollstuhlsport Schweiz trotz Zusammenlegens der beiden Frauenkategorien HCFB/FC keine eigene Schweizermeisterschaft für die Frauen ausgetragen werden - wie schon an der Strassen-Handbike-Schweizermeisterschaft in Diessenhofen vom 5. August fehlte gerade einmal eine Fahrerin zur Komplettierung eines Sextetts. Gabi Schild (HCFB) sicherte sich in der zusammengelegten Kategorie (Schweizer Wertung) den ersten Platz, vor Therese Huser (HCFC), welche dieses Jahr als Handbikeeinsteigerin mit technischen und zuletzt auch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Ursula Schwaller musste das Rennen wegen technischen Problemen mit ihrer Gabel leider vorzeitig beenden. Das Rennen aus internationaler Sicht und Wertung: Gut ein Drittel der gemeldeten Athletinnen und Athleten kamen aus dem Ausland - vorwiegend aus Deutschland. Mirjana Ruznjak aus Kroatien, die aktuell 3.te im EHC Klassement, sicherte sich den ersten Platz in HCFB/FC vor Gabi Schild und Therese Huser. In HCC fuhr Jochen Gerbel aus Lörrach auf den 2. Platz, nach Bruno Huber und vor Serge Meystre aus Le Cret. In HCB fuhr Hans-Albert Werkmann, der aktuell 13.te in der EHC Gesamtwertung auf Platz 4, vor Markus Rauber und Reinhard Berner, welcher in der EHC Gesamtwertung den 8. Platz innehat. Die grossen Rückstande von über 5-10 Minuten auf die Bestzeit zeigt, wie selektiv die Strecke war. Im Namen aller Athletinnen und Athleten herzlichen Dank an den Veranstalter des GP-Tell für die perfekte Organisation dieses Anlasses! 6.
EHC Event in Wien: 3. Platz für Franz Weber (Dvision A) und Lukas
Weber (Division B). WM-Aus für Walter Eberle.
So nahe liegen Glück und Pech
beieinander. Während sich Lukas Weber über seinen guten 3.
Platz in Division B freuen konnte, musste Walter Eberle seine Hoffnung
auf eine gute Platzierung in C1 bereits in der ersten Runde begraben.
Er wurde in einem (wieder einmal) sehr hektischem C-Feld in eine
Karambolage verwickelt und zog sich eine Verletzung am rechten Daumen
zu. Leider hat sich mittlerweile herausgestellt, dass er sich dabei
eine Fraktur an der Daumenwurzel zugezogen hatte. Somit musste er auch
seine Hoffnung auf eine Teilnahme an der IPC/UCI WM Mitte September in
Aigle (SUI) begraben. Vorerst sind eine Operation und eine
6-wöchige Trainingspause angesagt.
Lukas Weber scheint nach einer verletzungsbedingten 6-wöchigen Rennpause trotzdem gut trainiert zu haben und scheint rechtzeitig zur WM in Höchstform aufzulaufen. Auch Franz Weber (Division A) hatte sich vom Rennen mehr erhofft, musste aber Christoph Etzlstorfer wegen eines ungeschickten Fahrmanövers Wolfgang Schattauers ziehen lassen. Mit einem Durchschnittstempo von 31 km/h (!) schraubte Etzlstorfer an der Tempospirale der Division A und markierte damit einen neuen Rekord. Franz Weber wurde mit eineinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger Dritter. Gabi Schild fuhr in FB ausser Konkurrenz und Urs Schild klassierte sich in C1 als 12-ter. Alles in allem war es ein super organisiertes Rennen im Herzen von Wien. Vielen Dank hierfür an die Organisatoren! Resultate
EHC Wien (PDF)
Gesamtwertung EHC auf handbike.fr Offizieller Rennbericht von handbiken.at (PDF) Bilder auf handbiken.at |
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